Qigong, die Kunst zu leben

 

Was ist Qi?

Wie bei den meisten chinesischen Zeichen hat das Zeichen "Qi" mehrere Bedeutungen. Meistens wird es übersetzt mit: Atem, Luft, Energie in materialisierter und nichtmaterialisierter Form. In der chinesischen Medizin steht das Qi für die natürliche und funktionelle Lebenskraft und -energie des Organismus.

 

Was ist Gong?

Unter Gong versteht man die Arbeit, das beständige Üben und die dadurch erlangte Fähigkeit im Umgang mit dem Qi.

 

Was ist nun Qigong?

Qigong ist eine Übungsmethode, in der man lernt das Qi zu spüren, zu sammeln, anzureichern, im Körper und in den Meridianen frei und ungehindert zu leiten und fließen zu lassen.

Stille und bewegte Übungen, Körperwahrnehmung, Achtsamkeit und Vorstellungskraft verbinden sich zu einem harmonischen Ganzen, und dem gesundheitserhaltenden bzw. gesundheitspflegenden Faktor wird hier besondere Beachtung geschenkt.

Bei den "stillen Übungen" handelt es sich meistens um Erfahrungen, die im Liegen, Sitzen oder Stehen gemacht werden. Eine innere Methode, bei der wir alle körperlichen und seelischen Funkionen in unserem Körper aktivieren, nähren und das Qi in einer ausgeglichenen Weise verteilen. Ein Zusammenspiel von Körper und Geist.

"Übungen in Bewegung" können ebenfalls im Sitzen, Stehen oder in der Fortbewegung ausgeführt werden. Es können langsam fließende, anmutige, runde und anhaltende Bewegungsabläufe mit Schrittkombinationen sein. Zu den "bewegten Übungen" zählen auch Klopftechniken, Massagen und die Ausübung der Akupressur.

 

Was sind Meridiane?

Meridiane sind energetische Leitbahnen, die unseren Körper wie ein Netz durchziehen und alle Körperbereiche mit der Lebensenergie versorgen. Zum besseren Verständnis wird dieses Netzwerk gerne mit Flüssen und Quellpunkten (hier: Akupunkturpunkte) o. Ä. verglichen.

Marina Beßler
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